Externe Nachfolge in der EMS Industrie – Krisen partnerschaftlich bewältigen

Als Merlin Reingruber die Mayerhofer Elektronik im Rahmen eines Management Buy Outs übernommen hat, war das kein Selbstläufer. Die Firma stand zwar gut da, hatte sich aber durch Zukäufe aus anderen Bereichen übernommen. Die ersten Jahre waren entsprechend hart. Was folgte, war keine schnelle Erfolgskurve, sondern echte Sanierungsarbeit.

Mit dem Team und mit externer Unterstützung, unter anderem durch Michael Schwienbacher. Und natürlich mit vielen Entscheidungen, die man von außen oft nicht sieht, die uns Unternehmern aber schlaflose Nächte bereiten und an die Substanz gehen. Merlin hat durchgehalten.

Die Mayerhofer GmbH ist stabilisiert und weiterentwickelt.

Mittlerweile ist er selbst Investor und übernimmt Unternehmen aus der EMS Branche, die dringend eine Nachfolgelösung suchen – mit der MESSTEC Power Converter GmbH und frimotronik GmbH hat er weitere Firmen übernommen und sorgt dafür, dass Know how, Arbeitsplätze und Fertigung erhalten bleiben.

Ein Thema, das nicht nur in unserer Branche immer drängender wird. Warum ist das eine Success Story für Paggen Werkzeugtechnik GmbH? Weil die Mayerhofer GmbH seit vielen Jahren unser Kunde ist. Und weil wir auch in den schwierigen Zeiten im Austausch geblieben sind.

Wir haben nachgefragt statt sofort zu mahnen – wir haben gesprochen statt gedrängt. Und wir haben Unterstützung angeboten statt Druck aufzubauen. Nicht aus Kalkül, sondern aus Überzeugung, dass es langfristig zielführender ist zu helfen. Was diese Zusammenarbeit zusätzlich geprägt hat, ist unser gemeinsames Engagement bei Sym und #𝗕𝗲𝘆𝗼𝗻𝗱𝗘𝗹𝗲𝗰𝘁𝗿𝗼𝗻𝗶𝗰𝘀. Merlin hat uns bereits Anfang 2023 vom Sym Ecosystem überzeugt. Von der Idee, dass wir als Branche stärker werden, wenn wir Wissen teilen, gemeinsam denken und nicht nur auf den eigenen Tellerrand schauen. Und ja, das hat sich nicht nur menschlich gelohnt.

Wir finden,  diese diese Geschichte zeigt sehr klar, was Partnerschaft im B2B auch bedeuten kann – zusammen arbeiten, nicht nur dann, wenn alles läuft, sondern auch dann, wenn es mal schwierig wird.